Woanders ist es auch schön

Drei Tage. Alle bösen Vorahnungen können einem den Schrecken über das was in der Türkei passiert nicht nehmen.

Es gibt so Geschichten, die liest man und dann kann man lange nicht mehr schlucken. Diese Geschichte über eine so zarte Freundschaft und ein so schreckliches Ende ist eine dieser Geschichten. Wann, nur wann, wird das Leben des Einzelnen mehr zählen als das Recht eine Waffe zu tragen?

Was für eine wunderbare Sammlung. Man bekommt sofort Reisefieber und will sich Bücher in beide Jackentaschen stopfen, um gleich loszuziehen.

Ich höre so selten Podacasts, aber dafür empfiehlt Herr Rau viele und sehr verschiedene Hörangebote.

Ich muss zugeben, ich könnte mir die Gepardenbilder von Herrn Jawl immer wieder ansehen.

Überhaupt gibt es Tierzuwachs in Groß-Bloggersdorf, denn in den Garten der formidablen Frau Mutti sind 9 Asylenten eingezogen.

Man kann es gar nicht oft genug sagen: Impfen hilft.

Jedes Leben ist ein Roman.

Es kann gar nicht genug Blogs geben, die uns teilhaben lassen, wie viele Arten es gibt auf die Welt sehen.

Schaffen Sie es länger als zehn Sekunden nicht mit den Zehen zu wippen?

Woanders ist es auch schön

Waterloo auf dem Balkon.

Die Geschichte einer Fotografie.

Ganz unerwartete Einblicke in Möglichkeiten wie Technologie die Altenpflege verändern kann. Trotzdem scheint mir, dass Pflege zuerst einmal würdige Bedingungen für alle Pflegenden und Gepflegte schaffen muss.

Der 1. Mai in Chemnitz. Es sind genau diese Texte, die wir brauchen, um nicht nur mit den Schultern zu zucken.

Kennen Sie, sie auch diese Jetzt-ist-es-wieder-soweit-Momente?

Bibliotheken sind mein Springbrunnen.

Auf keinem Instagram Account schaue ich so gern vorbei wie bei Jean Jullien.

This Life. Dazu kann man übrigens sehr gern mit Zahnbürste und einem Hund durch das Badezimmer tanzen.Wer keinen Hund hat, der hat vielleicht einen gähnenden Mann oder ein Frau mit wilden Locken oder eine aufgeweckte Katze oder ein Kind mit Schokolade am Kinn. Aber das Tanzen, das klappt auf jeden Fall.

Woanders ist es auch schön

Wie schade dass doch wäre, denke ich oft, verschwände das Blog als Format irgendwann doch. Diese Freiheit von der auch Kiki schreibt, die doch eigentlich eine Anmaßung ist, wie die Freiheit immer eine Anmaßung ist, dass auch Menschen wie ich, die doch nur so tun als wüssten sie etwas vom Schreiben, es dennoch tun. Aber es gibt kein Bewusstsein für den Wert dieser, unserer aller Projekte.

Aus der Zeit fallen.

Mitten drin, dann plötzlich die Wolken.

Gerhard Richter wirft misslungene Zeichnungen in den Müll, ein Mann fischt sie aus dem Papiermüll und will sie verkaufen, was nun? Mich beruhigt beim Blick in den Entwürfeordner am allermeisten, dass auch Gerhard Richter am Schreibtisch sitzt und denkt: „Um Himmels Willen nur weg damit.!“

Eine Nachricht und ein großer Stein in meinem Magen.

Eine Übung im miteinander reden, auch von weit entfernten Ufern.

Die Sache mit der Heimat, die viele im Munde führen, um sich doch herzlich wenig darum zu kümmern.

 

Kathrin Passig sagt kluge Dinge.

Die Berührbare. Was für ein großes Vermächtnis das doch ist, dieses Berührbar bleiben.

Ein Lied zum Samstag an dem es hier stürmt und regnet und ein Lied kann eine große, warme Decke sein.

Woanders ist es auch schön

Manchmal wünsche ich mir, dass Internet wäre manchmal ein Haus aus rotem Backstein und alten, hohen Fenstern. Eine Pinie stünde im Garten und es wäre ganz still und nur manchmal spielte irgendwo im Haus eine Violine, so ein Haus müsste es geben für all die, die gerade festen Boden oder auch nur knarrende Dielen brauchen.

Ich sehe bekanntlich ja nur Filme mit Isabelle Huppert, aber diesen Film habe ich dann doch vor einer ganzen Weile schon in einem kleinen Kino in Dublin gesehen und zeigt den Maschinenraum und das Innenleben des Kunsthistorischen Museums in Wien. Ein ganz großartiger Film, der in dieser Woche in der 3Sat Mediathek zu sehen ist. Das ist wirklich gut angelegte Zeit.

Brotkunst, wie sich hier sehen lässt, macht nämlich süchtig. Wie großartig, dass doch ist, wenn Ideen immer weiterwachsen.

Wer glaubt es gäbe Updates nur für Programme, der kennt noch nicht Sohn II von Herrn Buddenbohm.

Was es mit dem Schwarzen Loch denn nun eigentlich auf sich hat, wird hier erstaunlich lesbar beschrieben.

Monatelange Demonstrationen haben im Sudan zum Rücktritt von Omar al-Bashir geführt. Was für eine Nachricht! Der Journalist Isma’il Kushkush reflektiert darüber, wie es jetzt weitergehen weitergehen kann. Leicht wird es nicht, aber was für ein Aufbruch.

Eine Erfindung auf die ich wahrlich neidisch bin.

Kein Lied habe ich in dieser Woche so oft gehört wies Saying Goodbye. Scheint mein Thema zu sein.

Ihnen allen aber ein schönes Wochenende mit Blumen und einem großen Strauss roter Tulpen.

Woanders ist es auch schön

Ein Text über die Liebe und dann auch wieder nicht. Aber ein Text mit so vielen Ecken und Kanten, dass man ihn lange bei sich behält und gar nicht anders kann als sich auch zu erinnern.

Eine so schöne, wahre Liebesgeschichte. Viele neue Jahre wünsche ich dazu.

Frau Wiesel ist ungeduldig. Ach, wie ich das verstehen kann. Überhaupt, wenn Sie noch nicht regelmäßig bei der so klugen wie warmherzigen Frau Wiesel vorbeisehen, bitte tun sie es doch.

Ich muss zugeben, ich stehe ohnehin so früh auf, dass ich glaube es sei kurz vor dem Weltuntergang, deswegen habe ich kein Verhältnis zur Sommer- oder Winterzeit. Aber Kiki hat sich zu der Frage, ob nun eine Stunde vor oder zurück lesenswerte Gedanken gemacht.

Eine Geschichte aus Indien. Eine Geschichte über Haar. Eine Geschichte über uns alle und all die Geschichten, die wir nicht sehen.

Die Suche nach Frauen im Bauhaus lohnt sich sehr. Und die Bilder erst. Man verliebt sich sofort und unmittelbar.

Heute doch noch einmal Eigenwerbung, denn hier können Sie Brote ähm Bilder raten…

All in your head. Der treue alte Hund und ich nicken uns zustimmend zu.

 

 

 

Woanders ist es auch schön

Ich war ja es ist kein Geheimnis eine Katastrophenschülerin und noch immer finde ich es verwunderlich, dass man annimmt mit zehn Jahren liesse sich an der Handschrift und an Tests aussagen, was für eine Schulform wohl die richtige sei. Aber praktiziert wird es eben doch und sehr kluge und sehr eindrückliche Gedanken dazu hat Frau Fliggerit aufgeschrieben.

Mich freut es ja immer besonders, wenn sehr kluge Damen, die auch noch Postkartenschwestern sind ihre Gedanken ins Internet tragen. Die wunderbare Nathalie bloggt Alltägliches, das sehr lesenswert ist.

Eine meiner liebsten Bloggerinnen schreibt wieder. Hurra!

Überhaupt was wäre das Internet schon ohne Frau Novemberregen und den Oberchef!

Man möchte meinen es müsste möglich sein Raumanzüge auch für Frauen zu entwickeln.

Europa rettet Niemanden mehr.

Die Irish Times hat irische Schriftstellerinnen und Autoren nach ihrer Perspektive zum Brexit befragt, denn hier in Irland ist das näher, bedrohlicher, keine Lachveranstaltung, kein  Schulterzucken richtet die Grenze und herausgekommen sind sehr lesenswerte Blickwinkel.

Wer sich nicht in Irisch verliebt hat, der kann es hier sofort tun.
Und ja alle Lieder der Ye Vagabonds, zweier Brüder aus Carlow ist so grossartig.

 

Woanders ist es auch schön

Frau Kaltmamsell ist jetzt auch Schöffin und lässt uns teilhaben an einer ganz anderen Welt und mir scheint der Kern des Schöffendienstes ist das genau Hinsehen, an dem man sich ja ohnehin gar nicht genug üben kann.
Lesen hier noch weitere Schöffen mit? Mich würden ihre Erfahrungen ja sehr interessieren.

Mich irritiert ja nachhaltig, dass jetzt Goodie -Bags nicht mehr nur auf Kindergeburtstagen erwartet werden, sondern auch auf der Buchmesse. Ich bleibe dabei Leser, müssen Leser sein dürfen und nicht Kunden, die auch noch Rabattkarten ausfüllen müssen oder einen Kugelschreiber mehr oder weniger wert sind, wie auch Autoren und Schriftstellerinnen keine Marktschreier sind und sein müssen.

Ich habe so sehr gelacht!

Ich kann eine Reise mit der tschechischen Bahn nur empfehlen. Nicht nur der Speisewagen wegen.

Wer noch Ambitionen hat, kann sich hier ausprobieren!

Vögel beobachten in New York.

Anke Stelling will nicht besänftigen.

Brauchtum. Was war eigentlich zuerst da die goldene Henne oder as Ei?

Lately. Es wird Frühling, ganz bestimmt.

Woanders ist es auch schön

Isabella hat einen großen Text geschrieben, über eine lange Reise , die doch eigentlich gerade erst beginnt. Es ist ein berührender, ein kraftvoller, ein lauter, ein leiser, ein ganz großer Text.

Abgesessene Jugend. Ich denke noch immer über diesen Text und die vielen Biographien nach, die eigentlich schon fast zu Ende sind, bevor es überhaupt begonnen hat.

Was für ein großartiger Film.

Die Liebe ist nichts für die Ewigkeit. Nicht einmal bei Schildkröten.

Herr Slowtiger hat einen Alptraum aufgeschrieben.

Okwui Enwezor ist verstorben und Deutschland verliert einen Kurator, dessen Möglichkeitssinn viel weiter ging, als es sich der deutsche Kunstbetrieb vorstellen konnte.

Erschütternd ist der Anschlag auf eine Moschee in Neuseeland. So viele Geschichten, so viel Leben,so viele Fäden, die abgeschnitten sind. Es ist furchtbar.

Dublin entdeckt die Laubenpieper.

The Pillow Queens singen und man ist ein bisschen getröstet allem Regen und der Müdigkeit zu langer Tage zum Trotz.

Woanders ist es auch schön

Roya Rahmani ist die erste Botschafterin Afghanistans in den USA und sie ist eine Frau deren Namen, die man sich merken sollte.

Ich habe das Bachmann- Wettlesen eigentlich immer nur wegen Daniela Strigl verfolgt, die so trocken wie ironisch, so geistreich wie nüchtern und so originell wie sonst keiner Texte liest und interpretiert. Leider ist sie nicht mehr in Klagenfurt dabei, aber dafür interpretiert sie jetzt Liedtexte. Was für ein Glück!

Was tröstet wirklich? Diese Frage wird niemals alt, aber diese Kolumne findet eine besondere Antwort.

Die Hamburger Kunsthalle sucht nach Erinnerungsstücken.

Über die Würde.

Ein großartiges Interview mit Eva Jiřičná, einer der eindrucksvollsten tschechischen Architektinnen der Gegenwart.

Wir sind alle Zeitzeugen.

Jack O’Rourke ist Samstagmorgen und Donnerstagabend Musik.

Woanders ist es auch schön

Es sind Texte wie diese, die einen doch sehr traurig stimmen. Wenn es schon im Kleinen so schwer ist, wie soll es dann erst im Großen gelingen?

Schreckliche Geschichten. So nah ist dieser Schrecken, und dennoch oder gerade deshalb sind diese Orte, diese Nähe beschwiegen und vergessen worden.

Briefmarken können auch eine Zeitreise sehr und dieser Blick zurück ist besonders schön.

Mir ist ja vollständig unbegreiflich, warum zwar die Freiheit der Waffen verteidigt wird, aber niemals die Leben all derer, die immer wieder in Schulen ermordet werden. Was für eine erschütternde Sammlung abrupt zerrissener Leben.

Herta Müller über den fragilen Zustands des Exils.

Am Ende das Gegenteil der ersten Geschichte. Man soll an der Hoffnung ja festhalten, so oder so.

Ella Mai singt nicht nur am Samstag.