Woanders ist es auch schön

Frau Kaltmamsell ist jetzt auch Schöffin und lässt uns teilhaben an einer ganz anderen Welt und mir scheint der Kern des Schöffendienstes ist das genau Hinsehen, an dem man sich ja ohnehin gar nicht genug üben kann.
Lesen hier noch weitere Schöffen mit? Mich würden ihre Erfahrungen ja sehr interessieren.

Mich irritiert ja nachhaltig, dass jetzt Goodie -Bags nicht mehr nur auf Kindergeburtstagen erwartet werden, sondern auch auf der Buchmesse. Ich bleibe dabei Leser, müssen Leser sein dürfen und nicht Kunden, die auch noch Rabattkarten ausfüllen müssen oder einen Kugelschreiber mehr oder weniger wert sind, wie auch Autoren und Schriftstellerinnen keine Marktschreier sind und sein müssen.

Ich habe so sehr gelacht!

Ich kann eine Reise mit der tschechischen Bahn nur empfehlen. Nicht nur der Speisewagen wegen.

Wer noch Ambitionen hat, kann sich hier ausprobieren!

Vögel beobachten in New York.

Anke Stelling will nicht besänftigen.

Brauchtum. Was war eigentlich zuerst da die goldene Henne oder as Ei?

Lately. Es wird Frühling, ganz bestimmt.

Woanders ist es auch schön

Was in der Praxis einleuchtend klingt, ist in der Theorie meist kompliziert. Frollein Polly hat sich einmal genauer angesehen, warum das Containern, also das Mitnehmen von Lebensmitteln aus Supermarktmülltonnen komplexer ist, als es zunächst scheint. Wie so oft ist es kompliziert. Die allgegenwärtige Lebensmittelverschwendung bleibt dennoch eine zentrale Frage, für die es Antworten braucht.

1968 ist mit Aufbruch, Muff unter den Talaren und Musik aus England längst eigener Mythos geworden. 1968 aber hat Erika Runge, Menschen im Ruhrgebiet nach ihrer Lebenswirklichkeit befragt. Diese Bottrop Protokolle kann kann man hier nachhören. Das sollten Sie unbedingt tun. Man wünschte sich es gäbe mehr solcher Reporterinnen wie Erika Runge auch heute wieder 2018.

Erkennen Sie sich wieder?

Was für eine Frau. Was für ein Leben.

Die wunderbar-kluge Odenwälderin schreibt einen Brief. Es geht um Milchkannen, aber eigentlich geht es um die Frage, wer eigentlich mit der Zukunft gemeint ist und wer nicht.

Frau Kaltmamsell macht sich Gedanken um Schnäppchen und das Kaufen an sich. Das ist man dann schnell wieder bei den Fragen von Brauchen, Wollen und Verschwendung. Ich habe schon seit Jahren kein Amazon Konto mehr. Es fehlt mir nicht, aber was mir auffällt ist, dass es augenscheinlich keine Alternativen mehr gibt. Das kann niemals die Antwort sein.

Niamh Regan ist eine Sängerin, der man stundenlang, immer wieder neu zuhören möchte.

Woanders ist es auch schön

Rissima reist durch Georgien macht wunderbare Bilder, hat ein georgisches Kälbchen getroffen und erzählt wunderbare Geschichten dazu. Das Schönste ist, dass sie uns mitnimmt.

Bekanntlich und Sie als leidgeprüfte Leserinnen und Leser wissen davon ein Lied zu singen, ich kann keine Sprache richtig und mache auch im Deutschen entsetzlich viele Fehler, deswegen finde ich es immer so spannend zu hören wie andere Sprachen lernen, die von mir sehr verehrte Frau Istrice lernt gerade Niederländisch.

Ich musste darüber so sehr lachen, dass ich einen Schluckauf bekam.

Die Sache mit den Erdbeerhüttchen handgeschnitzt sozusagen. Via Frau Kaltmamsell

Wer wenn nicht der Tierarzt quiekte beim Wort Mondkalb verzückt auf? Das Ganze klingt jedenfalls nach einer tollen Idee.

Ein tolles Blog , dass in jeder Hinsicht die Augen öffnet und immer wieder bin ich mir sicher genau dafür ist das Internet erfunden worden.

Howard Jacobson denkt über Antisemitismus nach.

Ein wunderbares Buch über Straßenhunde, die in Indien viel häufiger vorkommen als Kühe und die doch nur selten jemand so sieht und beschreibt.

Ich rufe also wie üblich zum Tierarzt herüber, der die Musikempfehlung der Woche herbeirufen soll. Der Tierarzt ruft: Mädchen, Let’s eat Grandma. Ich stehe auf und geht zum Tierarzt herüber, denn nur ein Mann im Fieberwahn würde doch einen solchen komplett wahnsinnigen Vorschlag anbringen. „Tierarzt“, sage ich also,“seit wann hast Du derartiges Fieber?“ „Fieber?“ krächzt der Tierarzt, Du wolltest Du doch eine Musikempfehlung für die verehrten Leser!“ Indeed, knurre ich, aber die Aufforderung eine Großmutter zu verspeisen, klang in meinen Ohren kannibalisch aber nicht musikalisch. „Doch, doch, sagt der Tierarzt, die heißen so.“Falling Into Me“ singen die Großmütteresser und ich bin dann wohl offiziell alt. Spießig war ich ja schon immer.