Woanders ist es auch schön

Es gibt Texte, deren Sätze bleiben einem im Gedächtnis, gerade weil sie so unauffällig sind und nachts schreckt man dann doch unerwartet wieder auf.

Zelte bringt man Camping, mit Lagerfeuer und Gitarre in Verbindung. Aber es gibt auch ganz andere Zelte.

Eine Dokumentarempfehlung.

Die Frage was ein Blog wohl ist und was das heißt Bloggen wird niemals alt. Nur man selbst manchmal dunkelmüde.

Katrin Scheib ist in Usbekistan.

Frau Coco erinnert sich an ihren Vater und uns alle erinnert sie an eine fast vergessene Kulturtechnik.

Herr Giardino war in Schottland und für uns hat er Puffins mitgebracht. Puffins sind die Kälbchen der Lüfte!

In Berlin liegen zwar noch die kaputten Leihfahrräder am Straßenrand, aber ich fürchte es dauert nicht mehr lange, dann erreicht auch uns die Pest der Roller.

Der Tierarzt ist auch in der Slowakei beständig auf der Suche nach Musik und nun hört er in Dauerschleife Kristína zu.

Woanders ist es auch schön

Die Geschichte der Dinge müsste immer so aufgeschrieben werden, wie hier an ein Brotmesser erinnert wird. Ich wiederhole mich, aber für Texte wie diese ist das Internet erfunden worden.

In Berlin regnet es leider nicht.

„Ich verstehe diesen Beuys nicht, er spricht so undeutlich“- Perlen aus dem Gästebuch des Lenbachhaus in München. Schöne Idee, so ein Museumsblog.

Eine Eule auf Wanderschaft. Man bekommt gleich Wanderlust. Via Frau Arboretum

Anne Olivier Bell. Was für eine Frau, was für ein Leben.

Ich habe es gelesen und wieder gelesen und dann noch einmal gelesen, aber aber wie das passieren kann in Bonn 2018, das begreife ich nicht.

Die Angst war der Kitt.

Pssst! Schamlose Eigenwerbung. Drüben auf Twitter gibt es Quatsch auf Brot. Da ist ein gewisses Fräulein ja niemals fern….#KunstGeschichteAlsBrotbelag

Der Tierarzt ist schon an der Ostsee und zählt Hundewägelchen, ich komme erst nach, aber das ist ja kein Grund sich nicht als Blogmusikbeauftragter zu beweisen. Diese Woche singt Ailbhe Reddy für Sie. Was soll ich sagen ein typischer Tierarzt Musik-Tipp eben….

Woanders ist es auch schön

Madame Modeste ist in Klagenfurt dort wird gelesen und wer weiß schon, ob am Ende nicht doch nur die Worte bleiben gegen die Hässlichkeit der Welt. Aber Manches liest und hört man auch nur, um es so gleich wieder zu vergessen.

Mehr aus Klagenfurt gibt es bei Frau Diener deren Überschriften allein schon Legende sind und bei der verehrten Frau Kaltmamsell, nach deren abenteuerliche Radtour niemand mehr sagen kann, wer liest lebt nicht gefährlich. Von wegen.

Claude Lanzmann ist tot.

Vom Schwimmbad zu Fauré und die ganze Welt im großen Kleinen. Mögen diese Texte niemals enden. Auf den Blog gestoßen, hat mich wie so oft die wunderbare e13 Kiki.

In Deutschland gibt es keine unschuldigen Orte. Nirgendwo.

Auf der Flucht.

Ich war ja eine komplette Schulversagerin,aber mich trifft es sehr das 2018 noch immer solche Sätze in Zeugnissen stehen.

Feuerwerk. Lange über die Mädchen nachgedacht die USA, USA rufen.

Ich habe keine Meinung dazu, aber wer eine Meinung zu Sommerzeit hat, kann hier bis zum 16. August 2018 abstimmen.

Tierarzt, ich bitte um ein Lied. Der Tierarzt nickt. Ein Lied zur Wetterlage vielleicht. „Gern, Tierarzt gern.“ Dazu muss man wissen in Irland regnet es seit Tagen nicht und so und wer weiß schon vielleicht helfen Regenlieder doch früher oder später?

Woanders ist es auch schön

Alle Augen sind auf den Fußball gerichtet, aber dieser Text ist augenöffnend. Es ist auch ein Text über den Hunger. So viele Formen und so viel Bitterkeit kennt der Hunger, auch jener nach Freiheit.

Wer wie die AfD das Lügen zur Methode macht, verstrickt sich schnell und wie hier gezeigt ist es grotesk, wenn es nicht auch so traurig wäre.

Erst ein Achterl Weißwein und dann kommen die Geschichten. Es sind die Geschichten unserer Tage und man sieht aus dem Fenster und fragt sich, wie es denn so weit kommen konnte.

Mitten in der Wüste.

Es gibt diese wunderschöne Gedicht von Kurt Tucholsky. Augen in der Großstadt heißt es und genau an diesen Augenblick, vorbei, verweht, vorüber, erinnert mich dieser wunderbare Text von Frau Argueveur.

Viermal Frühling im Iran.

Mein Verhältnis zu Hochzeiten ist ja ein eher Angespanntes, hier gibt es einen wunderbaren Thread zu den großen und kleinen Absurditäten des schönsten Tag im Leben oder so.

Der Tierarzt ist in diesen Tagen voller Konflikte. Er ist nämlich mit sehr schlechtem Gewissen England-Fan- als Ire- wenn das rauskommt, also bitte verraten Sie nichts. Der Tierarzt wäre gern Deutschland-Fan, da er doch Deutschland so liebt, aber dann sind da all die Jahre des Leidens mit den Three Lions und na ja, der Tierarzt kann sich nicht helfen, sein Herz schlägt in Fußballfragen eben für England, aber das ist ja kein Grund die Wochenlied pflichten zu vernachlässigen. Diese Woche kommt es von einer isländischen female Hip Hop Band, den reykjavíkurdætur und die Damen rappen auch wirklich auf Isländisch. Das hört man ja auch nicht so oft.

Woanders ist es auch schön

Es geht um mehr als um fehlendes Geld, sondern um die Frage, was für eine Gesellschaft wir sein wollen.

Mesale Tolu ist zwar nicht mehr im Gefängnis, aber frei sind Sie und Ihre Familie noch immer nicht.

Eine Liebeserklärung auf zwei Rädern.

Neues von Miriam.

In Irland lacht die Sonne schon sehr schadenfroh zu, während ich im Büro sitze, aber zum Glück gibt es Blogs wie diesen hier, der uns mitnimmt in die Höhen und Tiefen des Reisens. Für genau diese Texte ist das Internet erfunden worden. Via der wunderbaren Kiki.

Meine Antwort auf Hitler.“Und was für eine Antwort das ist.

Dazu passt auch ein Beitrag über Sanary-sur-Mer.

Die Sache mit den Grenzen und Zuständigkeiten, wie immer, ist es nicht so einfach wie es sich die Maulhelden vorstellen.

Es ist keine Überraschung, mein Interesse für Fußball liegt bei minus 7000, aber diesen Video-Clip über Fans, die sich so verhalten, wie man es nun wirklich nicht erwartet, würde ich gern öfter, um nicht zu sagen in jedem Stadion sehen.

In Irland ist blauer Himmel, die Sonne scheint und der Tierarzt dreht die Musik lauter, tanzt erst mit mir, dann der Katze und schon dreht sich auch der alte Hund mit uns im Kreis.

 

Grenfell Towers-Ein Jahr später.

Am 14 Juli 2017 mitten in der Nacht rief mich meine Schwester an. Meine Schwester sagte: Es brennt in London. Ein Haus brennt. Es ist alles live im Fernsehen. Es sind Menschen in dem Haus, ich kann den Rauch riechen hier bei mir am Fenster. Da verbrennen Menschen in dem Haus. Grenfell Towers hieß der Wohnblock, North Kensington. Meine Schwester stand am Fenster und sah den brennenden Turm und meine Schwester und ich schwiegen am Telefon. Am nächsten Morgen waren 72 Menschen verbrannt.
Das ist doch Dickens, sagte ich zum Tierarzt am nächsten Morgen. 2017 verbrennen Menschen in London, mitten in der Stadt vor unser aller Augen.
Der Tierarzt schwieg, denn was hätte er schon sagen sollen.

Damals las ich die Nachrichten, klickte mich durch Videos,hörte Politiker, Aktivisten, Überlebende, las Zeitungsartikel, war mir sicher,dass das Versagen bei der Verwaltung, bei der Lokalpolitik, bei der Bauwirtschaft lag. Bitter lag es einem auf der Zunge und ich dachte oft an die Toten und die Lebenden und was das heißt für eine Gesellschaft, für uns, verbrennen in einer Nacht 72 Menschen. Das sind indische Nachrichten, aber dann waren es Nachrichten aus Großbritannien.

Fast ein Jahr später sitze ich im Flugzeug nach Zürich und auf meinen Knien liegt die London Review of Books,die ich in sklavischer Ergebenheit lese, so lese wie andere die Auto-Bild oder die Gala. Eine ganze Ausgabe widmet die LRB den Grenfell Towers. Oder besser Andrew O’Hagan hat eine ganze Ausgabe lang Platz bekommen um über die Nacht in der es brannte, nachzudenken.

Er beginnt so: „At daybreak on 14 June 2017, a large maladorous cloud hung over West London. You could see it for miles, acrid and acrimonious, the whole country waking up with a sense of disorder. And people required an answer. So we wiped our eyes and blamed the council.“

Es ist ein langer, ein quälender Text, ein Text von dem man immer wieder die Augen lösen muss, ein Text von dem man sich erholen muss, ein Glas Wasser, ein zweites und erst dann kann man weiterlesen. O’Hagan erzählt die Geschichten derjenigen, die dort lebten, erzählt von ihren Hoffnungen,Träumen, Enttäuschungen, von ihrem Blick auf London und es ist eine erzählende Beschreibung bis in den Tod hinein. Aber das ist es nicht allein, es ist kein Text, der nur memorial ist. Es ist ein Text über uns alle, über mediale Wahrnehmung, über die Verbreitung von Fakten, die sich niemals feststellen lassen und doch ungeprüft weitergetragen werden, über die Sehnsucht nach Schuldigkeit, nach Klarheit und was es heißt, wenn diese Sehnsucht so stark wird, wenn die Suche nach Schuldigen so geführt wird, dass es am Ende Schuldige gibt, die keine sind.

Das ist neben den Lebensbeschreibungen, das Eindrücklichste was dieser Text tut. Alle Welt war davon überzeugt, schon in der Nacht, dass der Council die Menschen im Stich ließ, dass Grenfell die Geschichte ein so schwerwiegender Vorwurf, der bis heute das Narrativ über Grenfell trägt, dem auch ich glaubte, und der sich doch kaum halten lässt:

„The council found hotels for hundreds of residents that day. Everyone from the tower who wanted to go and everybody from the blocks below. Housing officers arrived at the town hall while the tower was still on fire, and some of them barely left the office for days. They had their own ‘emergency attack’ plan and they sent out ten or 12 officers to each rest centre. Everybody was desperate for a list of the missing, but it isn’t easy to provide that. For a start, it was difficult to be sure so early on, and while the media were desperate to know and busy accusing everyone who didn’t have the information to hand of being ignorant, careless or callous, you have to be very careful with lists of the missing. People can turn up and it’s out of order to release information that families might rely on. It’s the job of the police, but everyone wanted the housing officers to confirm names, although they couldn’t, wouldn’t and shouldn’t. ‘It felt as though we were doing the police’s job as well,’ an experienced housing officer told me. ‘That’s how we felt. Officers were being asked these questions, and the council was being blamed for not being able to say whether a family member was alive or not, but it was never our job. The council was being presented with an impossible task.’

But something strange began to happen. A feeling turned into a slogan, and suddenly the ‘narrative’ the social workers talked about later was in place: the council was on a mission to neglect. At one level, the narrative was connected with something both the public and the media wanted: a story of our austere times, a totemic unfairness myth. Then, as one of the housing officers put it, Emma Dent Coad, the new MP for Kensington, ‘starts saying to the press “the council isn’t here,” and it was absurd.’ Council workers on the ground felt she was treating the whole thing as if it were a political game.

Und:

“ You know what?’ another head of service told me. ‘On day two, we sent a ton of people out to the hotels to settle people. The housing officers were there and everybody was active. And at one point early on, one of my colleagues called and said: “Actually the families have said can you stop sending people.” That’s the irony.’

‘It doesn’t fit the narrative,’ another one said, ‘but in actual fact there were too many helpers. And there were too many donations. And there were too many crazies. But you won’t hear that on Newsnight.’

‘As often as possible,’ Frida from Children’s Services said, ‘we had to sit down and cross-check to see that every family had a keyworker. But families would then say to journalists and politicians, “Oh no, I’ve not seen anybody from the council,” because they didn’t associate the person sat next to them in the room with people from the council.’

Es ist die Geschichte über uns alle, über die Fatalität von Wahrnehmungen, die Echt-Zeit Suggestion, das auch hierzulande anschwellende Brüllen, dass nach einem Mord oder was auch immer, spätestens fünf Minuten später Ursache, Name und Anschrift frei verfügbar sein müssen, das Verwechseln, dass Internet-Aktivisten in Wahrheit gar keine Informationen haben, sondern nur über das schreckliche Wort Reichweite verfügen, das aber völlig ungeprüft, es ist eine Geschichte darüber, davon wie wenig wir darüber wissen, wer sich alles, wo engagiert, weil es leichter ist, Vorwürfe zu erheben, über Gutmenschen zu grölen, Sozialarbeiter zu verachten, Lehrer zu beschimpfen und es immer, wirklich immer besser zu wissen. Es ist die Geschichte von Prominenten, die nichts wissen und viel sagen, es ist die Geschichte von Tory-England, das sich all seiner Prinzipien selbst enthoben hat und von Teresa May, der egal ist welche Köpfe rollen, solange es nur nicht ihr eigener ist.

„Holgate was due to take part in a telephone meeting with the prime minister, Sajid Javid and other ministers that Friday at 3 p.m. It had been arranged by Number 10. Just before it began, Barradell warned Holgate that one of the ministers, probably the prime minister, was going to suggest in the course of the call that the Grenfell survivors be promised that they would be rehoused within the next two or three weeks. Holgate was gobsmacked: it wasn’t possible for any council anywhere to find homes for so many people in that time. ‘You can’t reject this,’ Barradell said. According to my sources, the telephone conversation – May and Javid speaking, Holgate assumed, from a cabinet briefing room; Holgate and Barradell gathered around a box on a table in the town hall – was about what could practicably be offered to the victims. The prime minister was keen that action should be decisive; it was put to the two town clerks that people should be told they would be rehoused in either two or three weeks. Laura Johnson, the borough’s head of housing, had made the point elsewhere that day that victims would not feel ready to make a decision about housing for some time yet. It was too big a decision and many of them were very traumatised. She had decades of experience with tenants. Rock Feilding-Mellen said that experienced housing officers had told him the same thing, ‘that the people who’d lost their flats would quite rightly need time before reaching such an important decision, and they had every right to have that time.’ But the ministers insisted.”

Es ist eine Geschichte darüber, dass wir in Zeiten leben, die Helden sucht und dafür werden Geschichten imaginiert, die wie hier nicht stattgefunden haben.

“David Lammy, the Labour MP for Tottenham and a family friend of the artist Khadija Saye, accused the authorities of covering up the ‘true’ number of the dead in order to prevent a riot. ‘Trust is at rock bottom in the community,’ he said. ‘Failure to provide updates of the true number that died is feeding suspicion of a cover-up.’ ‘Residents saw dozens of people jumping out of windows to escape the fire.’ ‘Bodies piled up in stairwells and corridors.’ When Emily Maitlis of Newsnightasked Lammy to justify these comments, he retreated in a welter of compassion for those who ‘witnessed it’. ‘I wasn’t there,’ he said.”

Es ist die Geschichte von Feuerwehrmännern, die falsche Entscheidungen treffen oder nicht anders treffen konnten,so ist das auch die, die es wissen müssen, können sich irren. Aber vielleicht ist das Traurigste von allem doch die Erkenntnis, dass es inzwischen unmöglich scheint, dass Trauer möglich ist, auch wenn es keinen Skandal gibt, sondern viele Zusammenhänge fatale Kraft gewinnen. Das ist das Schreckliche, dass wir Trauer nur noch im Gefolge von Skandal und Aktivismus, von gefühlten Fakten, von ignorierter Realität und vom Beharren wir wüssten es besser, denn wir haben doch live zugesehen, möglich scheint. Aber es ist nicht genug. Es ist nicht genug.

Die Rubrik hier heißt Woanders ist es auch schön. Aber das trifft für den heutigen, den einzigen Link, den ich Ihnen sehr ans Herz legen will nicht zu. 72 Menschen sind tot, mitten in London, in der Mitte von uns.

Der Text aber ist beides zugleich und das ist selten geworden unter den lauten und lauteren Stimmen unserer Tage. Der Text ist Mahnung und Gedächtnis zugleich.

Woanders ist es auch schön

Herr Buddenbohm über das gefühlte Früher, einen Wildledermantel und die Lage der Welt an sich.

Ein Text mit einem schmerzhaften und eindrücklichem Echo.

Serena Lawless über die schmerzhaften Folgen einer Operation. Vor allem aber ein Text,der ohne die metaphorische Verklärung von Schmerzen, Erblindung und vorsichtiger Besserung auskommt.

Das wunderbare an Blogs ist, dass sie einen immer wieder mitnehmen in die Berge ans Meer oder auch in himmlisches Grau.

Beim Barte….von Karl Marx.

Ein mitreißender Text für das Miteinander. Via Kiki.

Ich kann mich gar nicht  satt sehen.

Auch nach dem irischen Referendum, die Folgen für Frauen,die keinen Zugang zu legalen Abtreibungen haben sind äußerst schwerwiegend.

In Irland ist es seit Tagen warm und ich weiß jetzt, dass der Tierarzt Shorts mit Flamingos besitzt und diese auch trägt. Der Sommer ändert alles. Musik gibt es natürlich auch, diese Woche von den Pillow Queens.

 

Woanders ist es auch schön

Wie der Mai in Hyderabad riecht. Wenn Sie auf Ihren Blogs oder wo auch immer auch olfaktorische Notizen anfertigen, lassen Sie mich das gern wissen,ich lese das so gern!

Ein exzellenter Text von Finten O’Toole über die Mechanismen  des irischen Referendums und warum nicht jedes Referendum auch nicht über sehr kontroverse Themen wie in diesem Fall Abtreibung zu einem medialem wie gesellschaftlichem Desaster verkommen muss.

34 Grad und es geht noch heißer.

Nicht alle, aber manche Revolutionen beginnen in Ballymaloe .

Frau Nessy und die Sache mit dem Zumba.

Ich mag dieses Blog so sehr und ich schicke gern eine große Handvoll Atlantikluft vorbei, die tröstet wirklich.

Herr Buddenbohm nehme ich an ist kurz vorm Regentanz. .

Tierarzt, sage ich, gibt es denn Musik für die geneigten Leser? „Ich dachte schon Du fragst nie“, sagt der Tierarzt mit indignierter Miene. „Aber ich frage dich doch immer“, sage ich und suche nach meinem Tuch. „Du hast gestern Abend die Teetasse auf den Zettel mit den Musikvorschlägen gestellt.“ „Oh, sage ich,weißt Du Tierarzt ich war wirklich sehr durstig gestern Abend.“ „Auf den Zettel mit den Musikvorschlägen gestellt.“ Ich gehe vorsichtig zur Tür heraus und schwöre,dass Rosie Carney nur einen winzig, kleinen Schwapp Kräutertee abbekommen hat.

 

Woanders ist es auch schön

Ein Wort.

Kikeriki.

Schlecht wird einem beim Lesen,unaufhaltbar kalt wird die Welt angesichts dieser Geschichte von Missbrauch und Gewalt.

Bauwerke haben ja heute immer oft größenwahnsinnige Preise und dann sind sie da und groß und fertig, aber das hier ist anders, leiser, schöner und wie ich glaube auch klüger .

Das klingt nach einem Buch, das ich unbedingt lesen will.

Ich muss zugeben, ich bin der letzte Mensch, de noch nie etwas von Stephen King gelesen hat, aber grusle mich mich sehr vor Büchern, in denen hinter der nächsten Tür immer schon einer mit dem Messer lauert. Ich bin aber überhaupt im 19. Jahrhundert stecken geblieben und manchmal fragen mich Studenten, ob ich nicht Benedict Cumberbatch super hot finden würde und ich muss dann ein intelligentes Gesicht machen und weiß doch nicht, ob der Mann singt oder schauspielt. Stephen King jedenfalls hat eine Geschichte geschrieben, die Ihnen nicht vorenthalten werden soll und vielleicht raten Sie mir in den Kommentaren, ob es ohne Messer ausgeht.

Oldie but Goldie, aber sowas von.

Magnus Hirschfeld war unbeirrt und bleibt ein großes Vorbild in Sachen Sexualaufklärung.

Tierarzt, wir brauchen noch Musik. Der Tierarzt nickt und und schon singt whenyoung in mein Ohr. Eines dieser Lieder bei denen man mitsingen muss.

Woanders ist es auch schön

Powerpoint ist auch ein Synonym für Müdigkeit.

17 Jahre . Ich erinnere mich nicht gern an diese Jahre, aber Frau Casino schafft Erinnerungen für viele Jahre. Wie immer große Liebe dafür.

Den Preis für die Erdbeeren aus Huelva in den Supermarktregalen zahlen die Frauen auf den Feldern . Es sind erschreckende, erschütternde Bilder mitten in Europa.

Nix darf man mehr.

Ich schreibe ja noch immer Postkarten und immer, wenn ich keine Postkarten mehr schreiben will, dann fällt mir wieder ein warum es doch wichtig ist nicht nachzulassen.

Ein vergessenes Konzentrationslager mitten in Sachsen. via Kiki.

Frauengesundheit ist in Irland weiterhin in keinem guten Zustand. .

Ein bewegender Beitrag über obdachlose Frauen in Frankreich.

Was für eine Geschichte. Eine Nachrichtensprecherin in Korea trägt eine Brille.

In Deutschland gibt es Rapper, die es als große Kunst empfinden, wenn sie vor wummernden Bässen, ihren kleinen Horizont in Wut gegen Frauen, Schwule und Juden verwandeln, weil sie kein Thema haben, keine Einsichten und ein Weltbild gegen das jeder verräucherte Stammtisch wie ein Meer der Offenheit wirkt. In Irland rappt Tony Mahoney über die Priester, das Versagen der Kirche und das Wegsehen Aller. Erstaunlich, was Musik auch kann.