Woanders ist es auch schön

Manchmal wünsche ich mir, dass Internet wäre manchmal ein Haus aus rotem Backstein und alten, hohen Fenstern. Eine Pinie stünde im Garten und es wäre ganz still und nur manchmal spielte irgendwo im Haus eine Violine, so ein Haus müsste es geben für all die, die gerade festen Boden oder auch nur knarrende Dielen brauchen.

Ich sehe bekanntlich ja nur Filme mit Isabelle Huppert, aber diesen Film habe ich dann doch vor einer ganzen Weile schon in einem kleinen Kino in Dublin gesehen und zeigt den Maschinenraum und das Innenleben des Kunsthistorischen Museums in Wien. Ein ganz großartiger Film, der in dieser Woche in der 3Sat Mediathek zu sehen ist. Das ist wirklich gut angelegte Zeit.

Brotkunst, wie sich hier sehen lässt, macht nämlich süchtig. Wie großartig, dass doch ist, wenn Ideen immer weiterwachsen.

Wer glaubt es gäbe Updates nur für Programme, der kennt noch nicht Sohn II von Herrn Buddenbohm.

Was es mit dem Schwarzen Loch denn nun eigentlich auf sich hat, wird hier erstaunlich lesbar beschrieben.

Monatelange Demonstrationen haben im Sudan zum Rücktritt von Omar al-Bashir geführt. Was für eine Nachricht! Der Journalist Isma’il Kushkush reflektiert darüber, wie es jetzt weitergehen weitergehen kann. Leicht wird es nicht, aber was für ein Aufbruch.

Eine Erfindung auf die ich wahrlich neidisch bin.

Kein Lied habe ich in dieser Woche so oft gehört wies Saying Goodbye. Scheint mein Thema zu sein.

Ihnen allen aber ein schönes Wochenende mit Blumen und einem großen Strauss roter Tulpen.

Woanders ist es auch schön

Ein Text über die Liebe und dann auch wieder nicht. Aber ein Text mit so vielen Ecken und Kanten, dass man ihn lange bei sich behält und gar nicht anders kann als sich auch zu erinnern.

Eine so schöne, wahre Liebesgeschichte. Viele neue Jahre wünsche ich dazu.

Frau Wiesel ist ungeduldig. Ach, wie ich das verstehen kann. Überhaupt, wenn Sie noch nicht regelmäßig bei der so klugen wie warmherzigen Frau Wiesel vorbeisehen, bitte tun sie es doch.

Ich muss zugeben, ich stehe ohnehin so früh auf, dass ich glaube es sei kurz vor dem Weltuntergang, deswegen habe ich kein Verhältnis zur Sommer- oder Winterzeit. Aber Kiki hat sich zu der Frage, ob nun eine Stunde vor oder zurück lesenswerte Gedanken gemacht.

Eine Geschichte aus Indien. Eine Geschichte über Haar. Eine Geschichte über uns alle und all die Geschichten, die wir nicht sehen.

Die Suche nach Frauen im Bauhaus lohnt sich sehr. Und die Bilder erst. Man verliebt sich sofort und unmittelbar.

Heute doch noch einmal Eigenwerbung, denn hier können Sie Brote ähm Bilder raten…

All in your head. Der treue alte Hund und ich nicken uns zustimmend zu.

 

 

 

Woanders ist es auch schön

Ich war ja es ist kein Geheimnis eine Katastrophenschülerin und noch immer finde ich es verwunderlich, dass man annimmt mit zehn Jahren liesse sich an der Handschrift und an Tests aussagen, was für eine Schulform wohl die richtige sei. Aber praktiziert wird es eben doch und sehr kluge und sehr eindrückliche Gedanken dazu hat Frau Fliggerit aufgeschrieben.

Mich freut es ja immer besonders, wenn sehr kluge Damen, die auch noch Postkartenschwestern sind ihre Gedanken ins Internet tragen. Die wunderbare Nathalie bloggt Alltägliches, das sehr lesenswert ist.

Eine meiner liebsten Bloggerinnen schreibt wieder. Hurra!

Überhaupt was wäre das Internet schon ohne Frau Novemberregen und den Oberchef!

Man möchte meinen es müsste möglich sein Raumanzüge auch für Frauen zu entwickeln.

Europa rettet Niemanden mehr.

Die Irish Times hat irische Schriftstellerinnen und Autoren nach ihrer Perspektive zum Brexit befragt, denn hier in Irland ist das näher, bedrohlicher, keine Lachveranstaltung, kein  Schulterzucken richtet die Grenze und herausgekommen sind sehr lesenswerte Blickwinkel.

Wer sich nicht in Irisch verliebt hat, der kann es hier sofort tun.
Und ja alle Lieder der Ye Vagabonds, zweier Brüder aus Carlow ist so grossartig.

 

Woanders ist es auch schön

Frau Kaltmamsell ist jetzt auch Schöffin und lässt uns teilhaben an einer ganz anderen Welt und mir scheint der Kern des Schöffendienstes ist das genau Hinsehen, an dem man sich ja ohnehin gar nicht genug üben kann.
Lesen hier noch weitere Schöffen mit? Mich würden ihre Erfahrungen ja sehr interessieren.

Mich irritiert ja nachhaltig, dass jetzt Goodie -Bags nicht mehr nur auf Kindergeburtstagen erwartet werden, sondern auch auf der Buchmesse. Ich bleibe dabei Leser, müssen Leser sein dürfen und nicht Kunden, die auch noch Rabattkarten ausfüllen müssen oder einen Kugelschreiber mehr oder weniger wert sind, wie auch Autoren und Schriftstellerinnen keine Marktschreier sind und sein müssen.

Ich habe so sehr gelacht!

Ich kann eine Reise mit der tschechischen Bahn nur empfehlen. Nicht nur der Speisewagen wegen.

Wer noch Ambitionen hat, kann sich hier ausprobieren!

Vögel beobachten in New York.

Anke Stelling will nicht besänftigen.

Brauchtum. Was war eigentlich zuerst da die goldene Henne oder as Ei?

Lately. Es wird Frühling, ganz bestimmt.

Woanders ist es auch schön

Isabella hat einen großen Text geschrieben, über eine lange Reise , die doch eigentlich gerade erst beginnt. Es ist ein berührender, ein kraftvoller, ein lauter, ein leiser, ein ganz großer Text.

Abgesessene Jugend. Ich denke noch immer über diesen Text und die vielen Biographien nach, die eigentlich schon fast zu Ende sind, bevor es überhaupt begonnen hat.

Was für ein großartiger Film.

Die Liebe ist nichts für die Ewigkeit. Nicht einmal bei Schildkröten.

Herr Slowtiger hat einen Alptraum aufgeschrieben.

Okwui Enwezor ist verstorben und Deutschland verliert einen Kurator, dessen Möglichkeitssinn viel weiter ging, als es sich der deutsche Kunstbetrieb vorstellen konnte.

Erschütternd ist der Anschlag auf eine Moschee in Neuseeland. So viele Geschichten, so viel Leben,so viele Fäden, die abgeschnitten sind. Es ist furchtbar.

Dublin entdeckt die Laubenpieper.

The Pillow Queens singen und man ist ein bisschen getröstet allem Regen und der Müdigkeit zu langer Tage zum Trotz.

Woanders ist es auch schön

Roya Rahmani ist die erste Botschafterin Afghanistans in den USA und sie ist eine Frau deren Namen, die man sich merken sollte.

Ich habe das Bachmann- Wettlesen eigentlich immer nur wegen Daniela Strigl verfolgt, die so trocken wie ironisch, so geistreich wie nüchtern und so originell wie sonst keiner Texte liest und interpretiert. Leider ist sie nicht mehr in Klagenfurt dabei, aber dafür interpretiert sie jetzt Liedtexte. Was für ein Glück!

Was tröstet wirklich? Diese Frage wird niemals alt, aber diese Kolumne findet eine besondere Antwort.

Die Hamburger Kunsthalle sucht nach Erinnerungsstücken.

Über die Würde.

Ein großartiges Interview mit Eva Jiřičná, einer der eindrucksvollsten tschechischen Architektinnen der Gegenwart.

Wir sind alle Zeitzeugen.

Jack O’Rourke ist Samstagmorgen und Donnerstagabend Musik.

Woanders ist es auch schön

Kreißsaalgespräche.Man wundert sich doch etwas oder vielleicht sogar sehr.

Wie findet man eigentlich Geschichten?

Was bleibt im wohl von der Freundschaft und ihren Gesprächen bestehen?

Tante Anna

Katrin Scheib kehrt nach fünf Jahren aus Russland zurück. Ich werde ihre Einblicke und Einsichten sehr vermissen.

William Morris Kuchen sind fast so genial wie #KunstGeschichteAlsBrotbelag-Räusper.Räusper. Räusper.
Bitte verzeihen Sie mir den eitlen Einschub.

Deutschland restituiert die Witbooi-Bibel und eine Nilpferdpeitsche zurück nach Namibia.
Dass damit nicht alles, aber ein Anfang gemacht ist, zeigt dieser Beitrag sehr nachdrücklich.

Second Shelf ist ein besonderer Buchladen.

Musik gibt es auch. Arthur Valentine ist ein Sänger aus Cork und und er rät einfach auch mal an sich selbst zu denken. Es ist Samstag und noch ganz früh, also bleiben sie ganz ohne schlechtes Gewissen einfach noch ein bisschen liegen.

 

Woanders ist es auch schön

Es sind Texte wie diese, die einen doch sehr traurig stimmen. Wenn es schon im Kleinen so schwer ist, wie soll es dann erst im Großen gelingen?

Schreckliche Geschichten. So nah ist dieser Schrecken, und dennoch oder gerade deshalb sind diese Orte, diese Nähe beschwiegen und vergessen worden.

Briefmarken können auch eine Zeitreise sehr und dieser Blick zurück ist besonders schön.

Mir ist ja vollständig unbegreiflich, warum zwar die Freiheit der Waffen verteidigt wird, aber niemals die Leben all derer, die immer wieder in Schulen ermordet werden. Was für eine erschütternde Sammlung abrupt zerrissener Leben.

Herta Müller über den fragilen Zustands des Exils.

Am Ende das Gegenteil der ersten Geschichte. Man soll an der Hoffnung ja festhalten, so oder so.

Ella Mai singt nicht nur am Samstag.

Woanders ist es auch schön

„Geh doch weg.“

„Man lebt ja nur einmal.“ Das ist ein so besonderer Nachruf, der noch lange Echo bleibt.

Einer dieser Tage.

Eine ganz besondere Winterreise. Überhaupt muss man immer mehr Schubert hören, hat man einmal angefangen. Sagen Sie also nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.

Der Jüdische Friedhof von Thessaloniki.

„Glauben Sie nicht auch, Herr Friedländer, dass die Juden schuld sind am Antisemitismus?“

17 Jahre Mutter und Sohn. Ich kann gar nicht aufhören hinzusehen.

Anna of the North singt schöne Lieder, die alle eigentlich ziemlich traurig sind, aber auch sehr schön. Ich singe gern mit und Sie vielleicht ja auch.

Woanders ist es auch schön

So ein schöner Text, so eine wunderbar nach oben gezogene Augenbraue und überhaupt ein ganz wunderbares Blog.

Kitty Koma und ihr Graf renovieren ja ein Gutshaus, was in Wirklichkeit natürlich ein Schloss mit kaiserlichen Kälbern ist und auf ihrem Blog gewährt sie uns allen einen Blick durch das Schlüsselloch.

Alex, der Busfahrer.

Mirjam Pressler ist verstorben. Dank Ihrer Übersetzungen habe ich Zeruya Shalev auf Deutsch noch einmal ganz anders entdecken dürfen als in Ivrit.

Ein Geniesser.

Liisa hat mir sehr gefehlt.  Umso erleichterter bin ich, dass Sie sich wieder auf die Suche nach Worten macht.

Überall ist die Pressefreiheit unter Druck- auch in Vietnam.

Charlotte Gainsbourg geht immer.