Woanders ist es auch schön

Frau Kaltmamsell ist jetzt auch Schöffin und lässt uns teilhaben an einer ganz anderen Welt und mir scheint der Kern des Schöffendienstes ist das genau Hinsehen, an dem man sich ja ohnehin gar nicht genug üben kann.
Lesen hier noch weitere Schöffen mit? Mich würden ihre Erfahrungen ja sehr interessieren.

Mich irritiert ja nachhaltig, dass jetzt Goodie -Bags nicht mehr nur auf Kindergeburtstagen erwartet werden, sondern auch auf der Buchmesse. Ich bleibe dabei Leser, müssen Leser sein dürfen und nicht Kunden, die auch noch Rabattkarten ausfüllen müssen oder einen Kugelschreiber mehr oder weniger wert sind, wie auch Autoren und Schriftstellerinnen keine Marktschreier sind und sein müssen.

Ich habe so sehr gelacht!

Ich kann eine Reise mit der tschechischen Bahn nur empfehlen. Nicht nur der Speisewagen wegen.

Wer noch Ambitionen hat, kann sich hier ausprobieren!

Vögel beobachten in New York.

Anke Stelling will nicht besänftigen.

Brauchtum. Was war eigentlich zuerst da die goldene Henne oder as Ei?

Lately. Es wird Frühling, ganz bestimmt.

5 thoughts on “Woanders ist es auch schön

  1. Der Zeit-Artikel über die tschechische Bahn ist leider hinter ner Bezahlschranke versteckt. Jedoch reichen mir die angeteaserten Bilder aus um zu sehen, das der beschriebene Zug ein guter Bekannter von mir ist, da er auf seiner Fahrt aus Hamburg raus ein ganzes Stück weit parallel zu meiner SBahnstrecke fährt. Wir sehen uns also fast täglich.
    Und irgendwann, vielleicht, fahre ich dann mal mit…

  2. Ich bin ein bisschen sprachlos über die Autoren – Goodies und habe auch kein Verständnis dafür, wo man doch ohnehin schon an jeder Ecke mit Werbekram zugeballert wird. Als Leser ist das Lesen mein Gewinn, insofern erwarte ich außer einem guten Buch nichts vom Autor (das ist ja auch schon genug). Mir käme es eher verdächtig vor, wollte mir jemand mit fragwürdigen Beigaben sein Buch schmackhaft machen. Dazu kommt, dass einige der Schriftsteller, die ich besonders gerne lese, schon länger nicht mehr am Leben sind, weshalb sich die Frage nach Selbstgebasteltem oder -gebackenem ohnehin erübrigt. Wieder einmal frage ich mich, was bloß mit manchen Leuten los ist.

    Über die zu verschenkenden Romanideen habe ich auch sehr gelacht und finde „Was uns verbindet“ besonders gelungen. Da ist auf 250 Seiten ja wirklich alles drin 😉

  3. Ich habe zwei Mal vier Jahre als Schöffin „gedient“ und diese Arbeit sehr geschätzt. Was mich am meisten beeindruckt hat, war, wie genau alle Beteiligten sich die jeweilige Sache angeschaut haben. Es wurde um jede Strafe gerungen, jede positive Prognose gewürdigt. Seitdem mache ich immer Werbung für dieses Ehrenamt. Man kann seine Zeit kaum sinnvoller nutzen.

  4. Also das mit dem historischen Roman, der sich mit dem Leben des vergessenen Dichters Friedrich Maximilian Klinger (1752–1831) befasst, das würde mich schon interessieren.
    Was uns verbindet, hingegen… been there, done that. Pfft!

  5. Zu Deiner Schöffenfrage…
    Als ich noch in Deutschland lebte, bin ich Schöffin gewesen. Meine Erfahrung war, dass wir beiden Schöffinnen als Beiwerk betrachtet wurden. Das Erstaunen der Richterin, als ich im Besprechungsraum etwas nachfragte, werde ich wohl nicht vergessen. Das war scheinbar unüblich… Für mich war es eine lehrreiche und interessante Zeit. Trotzdem.
    Viele Grüße aus Schweden.
    Anneke

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