Das Brot, die Kunst und (vielleicht) das Gold

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Diejenigen von Ihnen, die hier schon seit Jahr und Tag einem reichlich seltsamen Fräulein die Treue halten wundern sich schon nicht mehr. Manchmal kommen diesem besagten Fräulein dann auch noch Ideen. Dann heisst es eigentlich lieber schnell davon laufen, denn wer zwischen Himmel und Hölle kommt schon auf die Idee Kunst auf Brot zu legen? Sehen Sie das meinte ich. Das Schöne am Internet ist aber, dass sich oft Gleichgesinnte finden, die zu Gurke, Toast und Paprikacreme greifen und die allerwunderbarsten Bilder auf Brot Wirklichkeit werden lassen.  So wunderbar nämlich, dass auf einmal das ganze Internet zu einer grossen Kunstausstellung wurde. Kunst bringt alle zusammen und das macht mich in Zeiten wie diesen doch ein bisschen Zuversichtlicher.

Ich freue mich also sehr, dass diese Idee Kunstwerke auf Brot zu gestalten, die dann ein Hashtag wurde in diesem Jahr für einen Goldenem Blogger nominiert ist. #KunstGeschichtealsBrotbelag ist noch immer ein Funken vieler Memschen, die nicht nachlassen das Internet zu einem Ort zu machen, der gestaltet werden kann.

Heute Abend ab 19 Uhr kontinentaler Zeit werden die Auszeichnungen verliehen, live dabei sein kann man hier. Das Kunstbrot-Team ist selbstredend vertreten, ich schaue in Irland zu und nehme all ihre gedrückten Daumen wirklich sehr, sehr gern.

Brot, Brot Hurra…

Immer Ihr,

Fräulein Read On

 

8 thoughts on “Das Brot, die Kunst und (vielleicht) das Gold

  1. Liebes Fräulein, wenn ich Ihnen meine gebe und weil aus Gründen nur einer davon drückbar ist das Kind, das diesen Hashtag so toll fand um seine beiden ersuche, gilt das doch sicher auch, oder?

    Herzliche Grüße aus der Nähe von Beuys-Stadt. Für Herr Beuys war mal ein Käsebrot Kunst und sehr viel später hat dann ein Herr Schneider, dessen Werk man ebenso wenig mögen muss wie das des Herrn Beuys, auch recht nah bei Beuys-Stadt (aber nicht bei uns am Ort) hausend, sogar eine Hymne auf besagte Brotart verfasst.

    Käsebrot ist ein gutes Brot, Käsebrot ist ein gutes Brot summend abgehend.

    • Das gilt ganz bestimmt und ich bedanke mich sehr fuer die guten Gedanken, auch wenn es nicht gereicht hat. Ich mag Beuys sehr. Seine unbeirrte Wilheit ist mir sehr nah und so gruesse ich besonders Herzlich!

      • Es hat gedauert bis ich ihn schätzen und seine Arbeiten zum Teil lieben lernte. „Dank“ einer etwas fanatischen Kunstlehrerin in der Oberstufe, wegen der ich auch jahrelang nicht aktiv künstlerisch tätig sein konnte. Ich habe dann meinen Frieden mit ihm über eine Beschäftigung mit Nam June Paik – den ich in der Oberstufe nicht kannte, eine weniger dogmatische Kunstlehrerin hätte mich auf ihn und seine Kooperationen mit Beuys hingewiesen -, machen und mich auch mit dem Menschen beschäftigen können.

        Ich nehme an, Sie kennen den – meines Erachtens nach – großartigen Film über ihn von Andres Veiel? Ich bin alles außer Cineastin, aber Veiels Arbeiten sind fast immer fähig mich in den Bann zu ziehen und mit diesem Sujet hat er das besonders gut geschafft.

        Der junge Herr, der den Hashtag so toll fand vertieft sich gerade in Renger-Platzsch (eignet sich nicht als Brotbelag, wenn es funktionieren würde wäre es aber definitiv Kunst) und Bauhaus.

        Herzliche Grüße!

  2. So schön, dass Ihre Idee so viele Menschen inspiriert hat. Sie haben Recht, die Kunst kann Menschen zusammenbringen. Und schön zu sehen, dass hier im Internet neben zu viel Hass und Pöbelei auch immer wieder ganz wunderbare, lustige, verrückte Dinge ihren Platz finden.

    Und für heute Abend drücke ich natürlich beide Daumen (und den Abstimmungsknopf, falls möglich).

    • Ich finde die Idee auch immer noch sehr schoen. Ich glaube ja nur, dass man etwas aendert, wenn man etwas anders macht. Ich danke sehr fuer die gedrueckten Daumen, auch wenn es nicht gereicht hat.

  3. Daumen sind fest gedrückt. Ich denke immer wieder beim Belegen eines Brotes daran, welches Bild es wohl darstellen könnte. Welch fantastische Idee! Sunni

      • Ich fand die Abstimmung mehr als seltsam. Und sicher nicht nur ich. Aber egal, es bleibt eine wunderbare Idee. Und das Buch…:-))) Herzlich, Sunni

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