Woanders ist es auch schön

Kiki sieht sich einmal im Bücherregal um und sieht nach wie viele Frauen eigentlich auf ihrer Leseliste des vergangenen Jahrs standen.  Frauen Lesen ist ja überhaupt immer eine ziemlich gute Idee.

Nicole Seifert sucht Frauen im Feuilleton und in Literaturbesprechungen.

Wo wir schon bei lesenden und schreibenden Frauen sind. Salka Viertel führt durch ein anderes Hollywood.

Ich bin zu müde, um im Frühzug zu stricken, aber ich finde den Verspätungsschal schlicht großartig.

Ein Konflikt, der keine Schlagzeilen macht.

Loosy führt Tagebuch. Da lässt sich viel entdecken, man reist nach Rostock und läuft Wörtern hinterher. Dafür bin ich ja immer sehr zu haben.

Ein sehr nachdenklich stimmender Text darüber, wie Auslandsreportagen entstehen und wie prekär lokale Journalisten abgefertigt werden, ohne die viele der ausgezeichneten Reportagen unmöglich wären.

Am Meer.

Jetzt aber Musik! ich höre Lemoncello so gerne zu und der müde Tag wird etwas heller. Versprochen.

8 thoughts on “Woanders ist es auch schön

  1. Den Schal kannte ich bereits woanders her (das ging ja viral), aber die Idee ist natürlich prima. Ich stricke wenn ich die DB nutzen muss häufig Mützen. Wenn ich eine frisch begonnene zu Fahrtende fertig habe, dann weiß ich wir hatten mindestens 15 Minuten Verspätung. (Ich schaue beim Fahren nicht auf die Uhr.)

  2. „Ein Konflikt….der keine Schlagzeilen macht“ könnte im Interesse unserer
    sog. EU-Wertegemeinschaft sein, siehe Beitrag: “ Wie Europa mit brutalen Regimen kooperiert, um Flüchtlinge abzuhalten“
    https://zebralogs.wordpress.com/2016/05/26/wie-europa-mit-brutalen-regimen-kooperiert-um-fluechtlinge-abzuhalten/
    Vielleicht ändert sich das in absehbarer Zeit:
    https://zebralogs.wordpress.com/2016/05/26/wie-europa-mit-brutalen-regimen-kooperiert-um-fluechtlinge-abzuhalten/

  3. Bis heute habe ich nicht darüber nachgedacht, ob ich mehr Bücher von Autoren oder Autorinnen lese. Ein Blick aufs Bücherregal zeigt: die Männer überwiegen. Allerdings ohne Absicht. Zwar sind meine beiden Lieblingsautoren, wenn man das so nennen mag, Männer, aber das halte ich für einen Zufall.
    Ich habe schon so viele großartige Bücher von Frauen gelesen: die Geschichten von Alice Munro, „Die Mittagsfrau“ von Julia Franck, Audrey Niffenegger, Sybille Berg, Zsuza Bank … die Liste ist lang.
    Warum nun tatsächlich in Feuilleton und Literaturbesprechungen die Männer in der Überzahl sind? Darauf habe ich keine Antwort. Ebenso weiß ich nichts über das zahlenmäßige Verhältnis von Autoren zu Autorinnen, d.h. ob generell mehr Bücher von Männern als von Frauen veröffentlicht werden. Das ist aber eine interessante Frage, vielleicht kann ich dazu etwas herausfinden.

    Wie immer vielen Dank für Ihre Denkanstöße.

    • Ich fühle mich selbst auch sehr angestoßen. Das ist ja immer wieder auch gut, wenn man noch einmal mit anderen Augen auf die Dinge sieht.

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