Sonntag

Die Stimmung am Morgen ist gedrückt.

Am Samstag war ein Maler im Haus.

Er stieg mit seinem Eimer auf die Leiter.

Das sah die Katze und wer wäre die Katze, würde sie nicht die Gelegenheit nutzen, um mit einem Satz auf die Leiter zu springen, der Maler erschreckte sich, denn es ist nicht alltäglich im Malerwesen, dass eine Katze den Farbeimer attackiert.

Die Leiter schwankte, der Maler schwankte, ich eilte helfend herbei, schaulustig an meiner Seite der Hund: Platsch. Hund und ich grüngraugesprenkelt. Leichenblass der Maler. Hämisch grinsend die Katze.

„Eine Schande“, sagte ich zur Katze, „es ist eine Schande.“

Dann zog ich den Hund ins Bad und nein der Hund ist kein Freund von Badewannenkuren.

Am Morgen also ein schwergekränkter Hund vor dem Ofen.

Die Katze hochmütig, aber immerhin verunsichert.

Ich mürrisch und missgestimmt.

„Schämen, muss man sich für euch“, zische ich.

Es beginnt zu regnen. Der Hund jault. Die Katze tut so, als sei nichts vorgefallen.

Im Mülleimer die neue, nun grün-grauspenkelt verdorbene Jeans.

„Das wird vom Lachs abgezogen“, zische ich und schliesse die Tür.

In das kleine, irische Dorf gefahren.

Das Haus in dem ich so viele Jahre wohnte, ist abgerissen.

Schutt und Mauerstücke, ein Rest der Tapete mit den Seerosen, die ich so mochte, der Garten ist nicht mehr, ausgerissene Baumwurzeln, die Gartenbank ist zerhackt, ich gehe schnell weiter, in manche Spiegel sieht man nicht gern.

Beim Bauern Winterheu für Kälbchen bezahlt.

Kälbchen selbst unstet und unzufrieden, ich bleibe schlechter Ersatz.

Kälbchen seufzt.

Ich schlucke.

Ich laufe zum Meer.

Das Meer immerhin ist dasselbe geblieben.

Graue Wolken und dann das salzige Wasser. Zum ersten Mal seit Wochen nicht diese entsetzliche Fremde, die mich verschluckt.

Kalt ist das Wasser, Ende November.

Das Meer ist ein kaltes Segeltuch und immer dann doch das Versprechen eines anderes Ufers.

Eine ganze Weile liege ich im nassen Sand.

So tief sind die Wolken, aber meine Hände reichen nicht bis zu ihnen heran.

„Wo bist du?“, frage ich die Wolkendecke.

„Why didn’t you hold on to me?“

Aber die Wolken antworten nicht.

Der Tierarzt antwortet nicht.

Der Sand ist kalt an meinem Rücken.

Die Frau des Krämers zeigt mit dem Finger in Richtung Oberland.

„Das ist alles ihre Schuld.“

„Was?“

„Wenn sie nicht weggezogen wären, dann wäre das alle nicht passiert.“

„Abgerissen, von einem Tag auf den Anderen.“ „Barbaren.“

Die Frau des Krämers schäumt vor Wut.

„Unser Tierarzt hätte das nicht zugelassen.“

Dann fängt sie an zu weinen.

„Alles Ihre Schuld“ sagt sie.

Ich fahre zurück in die Stadt.

Ich bin nur 1, 71m groß.

Wie kann man nur an so viel Schuld sein, wenn man eigentlich ziemlich klein ist?

An einer Ampel wartet eine Familie. Sie alle sind festlich gekleidet. Pinke Luftballons in den Armen. Eine Frau hält eine Torte in der Hand. Ein Mann tastet hastig nach seiner Fliege. Kurz schwankt die Torte, hohe Schuhe und ein Bordstein, die Möwen sind enttäuscht, eine Geburtstagstorte, das wäre etwas gewesen. Diesmal nicht.

Dann wird die Ampel grün.

Warum fällt mir so etwas auf?, frage ich mich, es ist Stau.

Der Nachrichtensprecher verliest sich.

Wie steigt man um in ein anderes Leben?

So etwas wie Sonnenschein.

Ich hänge Handtücher auf und hole die Bettlaken ein.

M. hat Rücken und eine neue Matratze.

Sie schläft noch ergebnisoffen.

Der Hund bemüht sich weniger Schaden zu machen als sonst.

Von der Katze ist nur die Schwanzspitze zu sehen.

Sie wartet bis ich die Küche verlasse, bevor sie die Milch aufschleckt.

Ich liege auf dem Bett und starre an die Decke.

Nichts im Internet gelesen.

Kein Radio angemacht.

Das Buch wieder zur Seite gelegt.

Regentropfen gezählt.

Irgendwann verzähle ich mich.

Eine Tasse Kakao gekocht.

Der Kakao klumpt.

Auch egal.

Der G. ruft an.

Der G. ist sichtbarer Jude als ich es bin.

Der G. wohnt in meiner Berliner Wohnung.

Der G. sagt: „Ich muss Dir etwas erzaehlen.“

„Ein Mann saß mir gegenüber. Ganz unauffällig sah er aus der Mann.

Er las er in der Zeitung und ich sah aus dem Fenster.“

„Ganz unverhofft“, sagt der G. beugt der Mann sich nach vorn, zu mir herüber, erst dachte ich der Mann wolle etwas aufheben oder sich die Schuhe zuschnüren.

Aber dann sagte er: „Mensch, was machen Sie denn, wenn jetzt die Nazis wiederkommen?“

Da habe ich ihn gefragt: „Was machen Sie denn?“

Da sagte der fremde Mann zu mir: „Was geht mich es denn an, ich bin doch kein Jude.“

„Bist du noch da?“, sagt der G.

„Ja“, sage ich.

„Was antwortet man da Read On?“

Aber mir fällt nichts ein.

Wir schweigen lange am Telefon, der G. und ich.

„Bitte, sag etwas“, sagt der G.

„Sag doch irgendwas.“

„Ja“, sage ich.

Die Rosenblätter aufgelesen.

Das Bett neu bezogen.

Das Fenster geschlossen,

Einen warmen Schlafanzug aus der Schublade geholt.

Kein Gedicht gelesen.

Einen Brief noch immer nicht zu Ende geschrieben.

Über eine Geschichte gestolpert, von der ich nicht weiß, ob sie eine wird.

Ein Glas Wasser getrunken.

Dann die kalten Füße angezogen.

Das Meer liegt noch immer dicht unter der Haut.

40 thoughts on “Sonntag

  1. Liebes Fräulein,
    Ein wunderschöner trauriger berührender Text. Vielen Dank.
    Ich hoffe sehr, dass wir die Nazis aufhalten können. Wir alle, die wir sie nicht wollen.
    Meine Gedanken sind bei Ihnen. Ich wünsche Ihnen alles liebe.

      • Ich lese schon einige Zeit mit, ich verstehe und habe sogar auch (2010) meinen Liebsten verloren, danke für die schönen Geschichten, aber leider (ich bin 57) und habe es nicht gut verstanden, wie ich mit Ihnen in Verbindung treten könnte, alles Liebe, vielleicht können Sie mit mir Kontakt aufnehmen? Angelika

  2. Es gibt so (Sonn)tage, aber es kommen auch wieder SonnenTage. Kakao hilft, auch wenn er klumpig ist.

    Aber doch der Tierarzt hat geantwortet, schickte er dich an das Meer, dein geliebtes Meer wiedersehen.

    Und ich muss der Krämersfrau aufs Stärkste widersprechen, du bist nicht Schuld! Ja ich möchte sogar behaupten ohne dich wäre das Leben im Oberland noch schneller ausgezogen.

  3. Die Krämersfrau vermisst Sie und da sie nun mal die Krämersfrau ist, kann sie das nicht sagen und verletzt lieber als dass sie sagt, wir vermissen Sie liebe Read On und die Veränderungen im Ort tun mir weh.
    Dass der Tierarzt nicht geantwortet hat, das glaube ich nicht, er hat vielleicht nur ganz leise gesprochen.
    Das mit den Nazis hat auch mir die Sprache verschlagen und dann gibt es doch wieder Hoffnung, wenn man am Kinderzimmerfenster des Nachbarhauses ein Klebebild mit Dreidl und Ölkännchen sieht und auf die erste Chanukka Kerze wartet, mehr noch als man selber Lust hat den Adventskranz zu Basteln und die Kerzen zu entzünden.

  4. Ach, ach. Sie, liebes Fräulein, sind an gar nichts schuld. Die Krämersfrau mag nicht, dass sich die Dinge ändern und sie vermisst den Tierarzt und auch Sie (was keine Entschuldigung für ihr Verhalten ist, nur der Versuch einer Erklärung).
    „Warum fällt mir so etwas auf?, frage ich mich“
    Weil Sie hinsehen, ganz einfach. Weil Sie ein Gespür für Menschen und Situationen haben, weil Sie nicht gleichgültig sind (Ihr Gegenteil ist der Mann aus dem Zug/ Bus, dessen Blick höchstens bis zum eigenen Tellerrand reicht).
    Und dieses Hinsehen und Aufnehmen ist wunderbar, aber auch unheimlich anstrengend. Dazu noch alles, was Sie in diesem Jahr durchgemacht haben. Und dann noch der verdammte November (der mir auch gerade in den Knochen rumort). Sie müssten Zauberkräfte haben, damit Ihnen das alles nicht zu viel wird. Es steht mir nicht zu, Ihnen Ratschläge zu erteilen. Ich wünsche Ihnen nur, dass Sie Kraft tanken können. Ob allein oder umsorgt von lieben Menschen oder evtl. auch mit professioneller Hilfe, wie es für Sie am besten geht. Vielleicht wird aus dem Umstieg in ein anderes Leben dann ein sanfter Übergang.
    Von Herzen alles Gute und – wenn Sie mögen – eine Umarmung.

  5. Ja, was machen wir mit den Rechtspopulisten, Wutbürgern und Neonazis, die uns sehr wohl etwas angehen? Belassen wir es dabei, hier unsere Betroffenheit zu äußern und Mademoiselle ein paar virtuelle Streicheleinheiten zu schicken? Oder machen wir etwas Konkretes, indem wir uns engagieren, entsprechende Organisationen mit Zeit oder Spendengeld unterstützen, demonstrieren gehen, Leserbriefe schreiben – und Politikern auch, Fake News online und offline richtigstellen, Jugendlichen Medienkompetenz und politische Bildung vermitteln, Nazi-Kacke in den sozialen Medien zur Anzeige bringen oder mit AfD-Wählern in der Verwandtschaft auch unter dem Weihnachtsbaum herumstreiten (irgendjemand muss mit denen auch verwandt sein, die sind doch nicht allein auf der Welt)?

  6. „Da sagte der fremde Mann zu mir: „Was geht mich es denn an, ich bin doch kein Jude.“
    Das erinnerte mich sogleich an eine Aussage des ev. Theologen u. Friedensaktivisten M. Niemöller:
    „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

    • Nein, sehr geehrte Frau Kazakou, es ist nicht tröstlich, was Sie sagen. Gefährlich ist, daß viele nicht einmal dies zu erkennen vermögen.
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      Erich Loest hatte 1978 in der DDR mit seinem Roman „Es geht seinen Gang“ für erhebliche Aufregung gesorgt. In diesem Text wird jemand, der mit einem Jungen in einer Leipziger Schwimmhalle nicht so umging wie der Tierarzt einst an der Ostsee mit Jonny (Geschichten, die in meinem Herzen bleiben, solange ich lebe), also nicht gütig, sondern grausam, Faschist genannt. Bei Christa Wolf gibt es in „Kindheitsmuster“ eine vergleichbare Szene.
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      Menschen aus einem Restaurant zu werfen, weil sie Abgeordnete einer Partei sind, ist für mich – auch – Faschismus. Schilder an Restaurants zu kleben, daß in diesen keine Wählerinnen und Wähler einer bestimmten Partei bedient werden, ist für mich Faschismus. Nachts vor Einfamalienhäsuern zu erscheinen, dort die Fenster einzuwerfen, Teer an die Fassaden zu kippen und „Nazisau“ dranzuschreiben und anschließend vor diesen Häusern, hinter deren eingeschlagenen Fenstern Menschen in diesen Sekunden Todesängste auszustehen haben, die Familienwagen „abzufackeln“, ist für mich – andere mögen dies anders sehen, ich kann es nicht – ebenso Faschismus wie einen kleinen Jungen, ein kleines Mädchen auf dem Schulhof Gewalt anzutun, weil es eine andere Hautfarbe hat oder Religion.

      Erich Loest wußte, wovon er spricht. Er hatte ihn, jugendlich-verblendet zwar, aber wachen Geistes, erlebt wie Christa Wolf, Franz Fühmann und so viele andere, die später schreibend versuchten, ihre Erfahrungen weiterzugeben.

      • Nein, ist es nicht. Es hilft nichts alles in einen Topf zu werfen. Menschen die selbst Gewalt und Hass predigen haben das moralische Recht verloren sich darüber zu beschweren, wenn ihnen das was sie predigen selbst angetan wird. Diesen Leuten so den Spiegel vorzuhalten ist absolute Dummheit und Krimminel.

        Faschismus ist es aber nicht.

  7. SIE SIND AN GAR NICHTS SCHULD! Man kann es nicht oft genug sagen, aber ich weiß aus Erfahrung: Manche Sätze fliegen über unsere Köpfe, ohne zu nisten.
    Da hat man sich aber wenig Zeit gelassen, die Spuren zu verwischen mit Hausabriss. Wer glaubt, er kann damit auslöschen, der irrt sich gewaltig.

    Malern ist ein guter Anfang, nur die Helfer noch recht unwillig. Vielleicht hilft die Geschichte per Mail….“Purple Gloves“, Sie wissen…Ach, manchmal ist es schwer, den rechten Trost zu finden und Umsteigen in ein anderes Leben ist immer schwierig, dauert und frißt Kraft. Ich schicke Ihnen davon, was ich noch habe!

    • „… die Spuren zu verwischen mit Hausabriss. Wer glaubt, er kann damit auslöschen, der irrt sich gewaltig.“

      Gerade „Altes Land“ v. Dörte Hansen gelesen. Sehr eindrucksvolle „HausGeschichte/n“.

      • Ganz wunderbare Geschichte. Ich empfehle „Mittagsstunde“ von ihr, ich konnte nicht aufhören zu lesen und die Bilder im Kopf zu behalten!

  8. Meine Mutter, eine kluge Frau, sagt zu mir ab und an:

    „Zieh dir doch nicht jeden Schuh an, den man dir reicht!“

    Und sie hat Recht! Ziehen Sie sich den Schuh, den die Krämersfrau Ihnen reicht, nicht an. Früher waren Sie die Ausländerin, die die Krämersfrau nicht wollte, jetzt sind Sie an anderen Dingen Schuld. Das stimmt nicht, so einfach ist das.

    Ich weiß auch, dass genau das in schwierigen Situationen schwer fällt, den „Schuh dankend abzulehnen“, aber die Arbeit daran ist der Mühe wert. Ganz sicher!

    Alles andere braucht Zeit, viel Zeit und Geduld mit sich selbst. Nehmen Sie sich die Zeit.

  9. Es wird besser, liebes Fräulein, eines Tages ist es leichter. Der Verlust bleibt und das Gefühl im falschen Leben zu stecken dauert lang, aber es wird leichter. Viel Zeit und Stärke und liebe Menschen wünsche ich Ihnen.

  10. Jeder von uns hat die Möglichkeit, die Welt um ihn oder sie herum ein wenig besser oder ein wenig schlechter zu machen. Jeden Tag, jede Minute, jeden Augenblick. Dies liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen. Eine Gesellschaft, in der genug Menschen sich dieser Verantwortung bewusst sind, ist nicht anfällig für politischen Extremismus. Wir haben es in der Hand. Jeder Einzelne von uns.

    • Wissen Sie ich moechte dem gern zustimmen und das mit leichter Hand unterchreiben koennen. Aber wenn ich das dem G. sage, der angesehen wurde, der erkannt wurde, der schon ausgemacht ist als einer der nicht dazu passt, als einer der sich besser vorsieht, dann weiss ich nicht, ob ihm in der S-Bahn sitzend, ein Einzelner zur Hilfe kommt. Die gestellte Frage naemlich ist nicht harmlos.

      • Das glaube ich Ihnen sofort. Mein Kommentar war auch nicht in erster Linie an Sie oder den G. gerichtet sondern an alle anderen, die hier mitlesen. Wir durchleben gerade eine Zeit des gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Umbruchs. In solchen Momenten kommt es mehr als sonst auf den Einzelnen an.

  11. „Wie steigt man um in ein anderes Leben?“

    Ganz besonders in den Momenten der Einsamkeit, fällt einem alles auf den Kopf.
    Ich habe das auch hinter mir und glauben sie mir, es geht tatsächlich in ein anderes Leben umzusteigen. Es braucht seine Zeit aber es geht! Nur Mut und ein bisschen Geduld. Das wird schon.

  12. Ach, so viel Schmerz, so viel Trauer, so viel Leid.
    Dazu dieser Abriss.
    Und solche Sätze, wie die von dem Mann zu dem G. und solch eine brennende Antwort, von der nicht nur meine Hände immer kälter werden.
    Würde gerne etwas tröstendes sagen, aber die richtigen Worte dafür wollen nicht aus den Tasten kommen.
    Ich schicke eine Umarmung. Eine feste, warme, ehrliche, mitfühlende.
    Herzlichst,
    Ev

  13. Ein Kursbuch zum Nachlesen für den Umstieg in ein anderes Leben gibt es nicht. Den Umstieg muss jeder selbst leben und leiden. Ist so. Die Strecke führt durch einen Tunnel der Dunkelheit, Kälte, Traurigkeit. Und im Tunnel regnet es Tränen. Manche perlen aus den Augen – die meisten jedoch füllen ein riesiges Fass, das die Seele schwer macht.

    Fräulein – glauben Sie einer gestandenen und viel älteren Frau: Irgendwann endet dieser düstere Tunnel. Nicht heute, nicht nächsten Monat, wahrscheinlich auch nicht nächtes Jahr. Trotzdem werden Sie jeden Tag ein klitzekleines Stück Licht mehr sehen. Sie müssen aber ganz genau hingucken! Manches Lichtlein ist so klein, dass es auf ersten Blick nicht erkennbar ist. Trotzdem ist es da. Immer. Irgendwo.
    Alles Liebe, fühlen Sie sich umarmt. Ich schicke Ihnen in Gedanken Kraft für die Reise durch den Tunnel. Und ein kleines Licht – extra für Sie auf die Fensterbank gestellt. Auch wenn Sie das Lichtlein aus der Ferne nicht sehen – seien Sie sicher: Es ist da!

    • Ein Kursbuch fuer das Leben, ja das waere etwas.

      Danke fuer Ihre so herzlichen Worte und das Licht auf der Fensterbank. Das beruehrt mich sehr.

  14. Wie kommt man ins „andere Leben“? Indem man die Zeit vergehen lässt. Irgendwann ist es dann da und ganz gut so, wie es ist. Ich habe es erlebt.

  15. „Glaub mir, schon am Morgen wird dein Himmel wieder klarer.
    Glaub mir, was du siehst wird heller, was du denkst, wird wahrer.
    Glaub mir, deine Zweifel werden wie die Schatten schwinden.
    Glaub mir, du wirst wieder Halt und neue Stärke finden.
    Glaub mir, du wirst wieder schöne Sachen machen.
    Glaub mir, du wirst lächeln, irgendwann auch wieder lachen.
    Glaub es mir … wenn du’s selber nicht mehr spürst, dann glaub es mir …“

    Nicht heute. Vielleicht auch nicht morgen. Aber ganz bestimmt.
    Bitte, bitte glaub es …

  16. Ja, was soll man tun, wenn die Nazis kommen?
    Früher dachte ich, man muss ein Haus haben, in dem man jemanden verstecken kann, wenn es ernst wird.
    Heute denke ich, dass man rennen muss, wenn sie wirklich kommen, weit weg.
    Aber vorher muss man dafür sorgen, dass sie nicht kommen. Sich kümmern darum, dass man den Menschenfresser das Handwerk legt. Überall.
    Und so hoffen wir weiter.

  17. My mother in law said to me: And I thought only Irish Women are born guilty.

    I am angry with the vet and I don’t know you or him.

    Tired, bone deep tired. Then rest.

    My man, the skypainter is not taking his medication. It’s a year now. I am angry. He is bone tired. He is a grown man.

    Es geht mich nichts an. Immer wieder hoere ich es. You are a socialist. Have you not enough fight to deal with in your all day life? Why do you care? That’s what I hear. Scheuklappen ueberall.

    Rest, you rest. You carried the weight of to many fights for a long time. Rest and gain strength for when the sun comes out behind the clouds.
    Xx

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