Woanders ist es auch schön

Die Geschichte der Dinge müsste immer so aufgeschrieben werden, wie hier an ein Brotmesser erinnert wird. Ich wiederhole mich, aber für Texte wie diese ist das Internet erfunden worden.

In Berlin regnet es leider nicht.

„Ich verstehe diesen Beuys nicht, er spricht so undeutlich“- Perlen aus dem Gästebuch des Lenbachhaus in München. Schöne Idee, so ein Museumsblog.

Eine Eule auf Wanderschaft. Man bekommt gleich Wanderlust. Via Frau Arboretum

Anne Olivier Bell. Was für eine Frau, was für ein Leben.

Ich habe es gelesen und wieder gelesen und dann noch einmal gelesen, aber aber wie das passieren kann in Bonn 2018, das begreife ich nicht.

Die Angst war der Kitt.

Pssst! Schamlose Eigenwerbung. Drüben auf Twitter gibt es Quatsch auf Brot. Da ist ein gewisses Fräulein ja niemals fern….#KunstGeschichteAlsBrotbelag

Der Tierarzt ist schon an der Ostsee und zählt Hundewägelchen, ich komme erst nach, aber das ist ja kein Grund sich nicht als Blogmusikbeauftragter zu beweisen. Diese Woche singt Ailbhe Reddy für Sie. Was soll ich sagen ein typischer Tierarzt Musik-Tipp eben….

15 thoughts on “Woanders ist es auch schön

  1. Liebes Fräulein,

    ich soll Ihnen von einem begeistertem, Kunst interessiertem 9-jährigen, der mürrisch ist, dass ich kein Twitter habe, um Ihnen einfach eine Reply zu senden ausrichten, dass er ihr Brot-Projekt sehr mag. (Von wegen mit Essen spielt man nicht!) Er hatte fast den Franz Marc’schen-Tiger als Belag zusammen (leider kein Foto, wir leben ohne Kamera.)

    Und ich freue mich, dass Sie Ihr Projekt hier eigenbewerben, das gibt mir eine Möglichkeit das zu ausrichtende auszurichten.

    Herzliche Grüße aus der Nähe von Beuys-Stadt (Düsseldorf), der hat wirklich genuschelt, finde ich auch.

    • Ach, wunderbar. Ich grüße den kleinen Künstler und bin wie er sehr begeistert über Franz Marc. Ich hoffe er hat noch viele Ideen und ich grüße Sie beide von Herzen!

  2. Spontane Freude über die Kunstbrote. Sogar beim Ingenieur.
    Da wir heute allerdings pinken Nudelsalat hatten, können wir nicht mistbasteln.
    Viele Grüße
    Ilka

  3. Ja, das Geschehen in Bonn ist so absolut unverständlich, da fehlen einem alle Worte. Es wäre schon absolut krass, wenn dies einem Deutschen so passiert wäre, aber dass es sich um einen (leicht als solcher zu erkennender) Juden gehandelt hat, das hätte man so in Deutschland in 2018 nicht für möglich gehalten. Als wäre die Zeit 80 Jahre zurückgesprungen.

    Und dann die Begründung der 4 Polizisten: Er habe einen am Arm berührt. Da waren die 4 körperlich sicherlich recht fitten Polizisten durch diesen kleinen schmächtigen Mann doch glatt so bedroht, dass sie keine andere Möglichkeit sahen, als ihm ins Gesicht zu schlagen.

    Man möchte ganz weit weg von hier.

    • Ganz weit weg zu flüchten ist leider nicht hilfreich: überall auf der Welt neigt die Autorität zu Übergriffen, das liegt an ihrer Natur, und in den Einsatzkräften ist dies besonders sichtbar. Leider fallen zur Zeit immer mehr Schranken, während man seit den 60er Jahren bis vor kurzem glauben konnte, dass manche aufgebaut wurden. Diese Illusion ist dahin, der Trend hat sich umgekehrt, die Zukunft sieht finster aus.

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