Woanders ist es auch schön

Es gibt Erfahrungen, die nie aufhören wehzutun. Man liest das mit hilflosem Entsetzen und wünschte,diese Zirkel der Hölle wären doch endlich einmal Vergangenheit und doch vergeht nur die Zeit und andere Kinder stehen mit dem Rücken zur Wand.

Hund und Herr und überhaupt ein Blog zum Festhalten.

Die Liebe ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.

Ich finde es ist schon sehr traurig und beschämend wie wenig und wie wenig würdevoll den abscheulichen Angriff auf Guernica gedacht wird. Ich bin einmal in Guernica gewesen und der Schrecken, der Schrecken über die vollständige Zerstörung, hat mich nie wieder verlassen. Es ist beschämend.

Die Sache mit dem Kreuz. Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz.

Ein großartiger und sehr nachdenklich stimmender Text darüber,wie wir Behinderungen wahrnehmen. .

Mehr Gedichte, bitte.

Das Herz, das Herz wird einem so schwer.

Der Tierarzt aber findet am Freitag müsse man wenigstens im Fahrstuhl, im Treppenhaus oder an der Ampel für fünf Minuten tanzen und dann öffnet der Tierarzt das Küchenfenster, dreht Soulé auf laut und schwört, dass die Schafe schon munter mit den Schwänzen wackeln.

5 thoughts on “Woanders ist es auch schön

  1. Vielen Dank und herzlichste Grüße an den Tierarzt für die Freitagsmusik, ich sitze im Büro und wollte heute weiter an meiner Diss schreiben und komme so gar nicht in den Schwung. Jetzt tanze ich einfach erst eine kleine Runde auf meinem Stuhl und schreibe dann endlich weiter..

  2. Guernica war sehr bedrückend. Es gibt da ein kleines Museum mit Fotos, wie die Stadt vor dem Bombardement der Deutschen aussah, und wie danach. Es muss wohl ein sehr schöner Tag gewesen sein., als die Katastrophe kam. Ich hab mich selten so geschämt wie in dieser kleinen Stad im Baskenland.
    Wir haben uns nicht mal getraut, in der Bar Deutsch zu sprechen.

  3. Es ist sehr schwierig, eine Kritik nachzuvollziehen, wenn man den Film dazu nicht kennt. Nachdenklich macht der Text der Autorin über die Darstellung von Behinderung aber auf jeden Fall. Anders als sie denke ich aber, dass im Film eben nur e i n e Geschichte e i n e s Behinderten erzählt wird, was ich per se für legitim halte. Ein Film kann und muss nicht alle Fragen klären. Und so unterschiedlich wie Nichtbetroffene auf behindertes Leben sehen, so unterschiedlich werden das auch Behinderte selbst tun. Zwar gibt es die gemeinsame Problematik, die zu verbessern eine dringende gesellschaftliche Aufgabe sein müsste, aber hinsichtlich der eigenen Situation sind die Empfindungen selbstverständlich individuell. Und im Film scheint nun gerade die Variante gezeigt worden zu sein, welche die Autorin missbilligt.

    Implizit wird dem Hauptdarsteller sogar vorgeworfen, diese Rolle angenommen zu haben, obwohl er selbst als schwerst behinderter Mensch “die Opferrollen für sich ablehnt“. Diesen Maßstab der Identität mit einer Rolle legt man doch bei anderen Schauspielern auch nicht an.

    Die angesprochene Klischeehaftigkeit des Films halte ich natürlich für möglich, der Film muss ja nicht zwangsläufig gut gemacht sein, weil er ein wichtiges Thema behandelt. Die These der Autorin, behindertes Leben würde generell für minderwertig gehalten und dieser Film reproduziere das, erschließt sich mir nicht.

    Ich bin neugierig geworden und werde mir den Film ansehen. Danke für den Link

  4. Ich schließe mich der Hoffnung an, dass Behinderungen im Lauf der Zeit wie sexuelle Orientierungen immer mehr als Selbstverständlichkeit betrachtet werden.
    Ein Anfang ist gemacht: als meine Oma zur Schule ging, wurden sehbehinderte Kinder als „Brillenschlange“ beschimpft. Heute würde niemand mehr eine Person mit Brille als behindert wahrnehmen. Ich hoffe, das geht si weiter!

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